Liebe Besucher,

 

von vielen Besuchern unseres Forts im Rock Valley werden wir gefragt, was denn unser Vereinsname bedeutet. Hier die Erklärung:

 

„LAKOTA“

 

Die Lakota sind die westlichste Stammesgruppe der Sioux-Sprachfamilie. Ursprünglich lebten die Lakota gemeinsam mit den übrigen Sioux-Stämmen, den Nakota und Dakota, im Gebiet westlich der Großen Seen. Später siedelten sie in den großen Prärien, den Plains. Heute leben viele Angehörigen der drei Nationen in den US-Bundesstaaten Nord- und Süddakota in den Städten und in 9 Reservaten, deren größtes das Pine Ridge Reservat in Süd-Dakota ist. Bekannt sind diese Kulturen auch aus dem Film „Der mit dem Wolf tanzt“

 

Wir führen „Lakota“ in unserem Vereinsnamen, da wir einen

 

„TRADING POST“

 

einen Handels- und Tauschposten im mittleren Westen im Gebiet der Lakota darstellen. Was die Oasen und Karawansereien in der Wüste das waren die Trading Posts in den Wäldern, Bergen und Prärien des amerikanischen Westens, Handelsstationen in der „Wildnis“. Hierhin zog es Trapper aus einsamen und abgelegenen Flusstälern, um ihre Ausrüstung zu ergänzen und ihre Pelzausbeute abzuliefern. Hier tauchten Indianer teilweise mit ihren Familien auf, um Pelzwerk zu verkaufen und gegen die begehrten Handelswaren des weißen Mannes einzutauschen.

 

Versorgungstrecks aus dem Osten lieferten den notwendigen Nachschub an Ausrüstungen, Waren und Proviant für Waldläufer, Jäger und Indianer an.

Später wurden „Rendezvous“  und Tauschmeetings mit den indianischen Stämmen organisiert, Trapperbrigaden der großen Pelzhandelsgesellschaften brachen von diesen Basisposten in die Wildnis auf. Für Mountain Men und Siedler, die vielleicht auch aus Dossenheim kamen,  waren die Trading Posts wichtige Stationen der europäischen Zivilisation und Zeichen der Besiedlung des Westens durch den „Weißen Mann“. 

 

Nicht umsonst führten später die großen Routen der Siedlertrecks mit ihren Planwagen und „Prärieschonern“ an den wichtigsten Trading Posts  vorbei, wurden in der Nähe Siedlungen gegründet und übernahm die US-Army einige der alten Stationen. Damit wurde der sichere Blick der Trapper und Trader für Plätze von dauerhafter und strategisch wichtiger Lage und Bedeutung bestätigt.

 

Zwischen 1807 und 1843, der entscheidenden Periode des amerikanischen Pelzhandels, gab es ungefähr 140 Trading Posts im amerikanischen Westen, nicht gerechnet die kleinen Ansiedlungen von ein oder zwei Blockhütten, die bald wieder verlassen wurden.

 

Die meisten Trapperbrigaden planten schon bei ihrem Aufbruch in St. Louis oder Independence den Bau einer Trading Post in der Wildnis als Anlaufstation und als Fluchtpunkt im Fall von Gefahr. In der Regel wurden Positionen gewählt, die am Zusammenfluss mehrerer Ströme lagen, die so gut von Kielbooten angelaufen werden konnten. Das Baumaterial musste aus der näheren Umgebung beschafft werden können. Besonders wichtig war auch die Nachbarschaft freundlich gesinnter Indianerstämme, die als Handelspartner benötigt und geschätzt wurden. Die Einrichtung einer großen Trading Post war ein Ereignis. Es wurde mit Böllerschüssen und Musketensalven eingeweiht. Alle umliegenden Nachbarn und Indianer wurden zu einem großen Festmahl eingeladen.

 

So sollten Sie sich unseren

 

„Tag der Offenen Tür“

 

auch vorstellen, zu dem wir Sie herzlich einladen!

 

Besuchen Sie uns doch wieder einmal in unserem Trading Post im alten Schloßbruch unterhalb der Schauenburg.

 

 

Der Vorstand 

 

Dear visitors,

by many visitors of our fort in Rock Valley we are asked, what the name of our club actually means. Here is the explanation for this:

"LAKOTA"

The Lakota are the westernmost tribal group of the Sioux family of language. Originally, the Lakota lived with the other Sioux tribes, the Nakota and Dakota, in the area west of the Great Lakes regions. They settled in the great prairies later, the plains. Today, many members of the three nations of the federal states North and South Dakota live in the cities and in 9 rezervations, whose largest is the Pine Ridge Rezervation in South Dakota. These tribal cultures are also known from the movie "Dances with Wolves".

As we represent a

"TRADING POST",

a trading and barter post in the Midwest in the Lakota territory, we carry "Lakota" in our club name. What oases and caravanserais of the desert were the trading posts in the forests, mountains and prairies of the American West, - trading stations in the "wilderness". Trappers felt drawn to them, coming from lonely and secluded river valleys in order to complete their equipment and to deliver their fur yield. Natives appeared here, partially with their families, to sell fur and trade it for the sought goods of the White Man.

Supply treks from the East delivered the necessary reinforcement of equipment, wares and provisions for rangers, hunters and Native People. Later, “Rendezvous” and exchange meetings were organized with the Indian tribes, trapper brigades of the great fur trading companies broke from this base posts on to the wilderness. For mountain men and settlers, who probably also came from Dossenheim, the trading posts had been important stages of the European civilization and marks for the settlement of the West by the White Man.

It wasn’t without reason that, later on, the long distance routes of the treks with their covered wagons and “prairie schooners” led along the relevant trading posts, settlements had been founded close to them, and some of the old stations had been taken over by the US-Army. This was to confirm the unerring sense of the trappers and traders for places of solid and crucial strategic position and importance.

Between 1807 and 1843, the crucial period of the American fur trade, there were about 140 trading posts in the American West, not counting the small settlements of one or two log cabins, which would have been abandoned soon.

Most of the trapper brigades already planned at their departure in St. Louis or Independence to build a trading post in the wilderness as a contact point and refuge in case of danger. As a general rule, positions have been chosen that were located at the confluence of several streams, where keel boats could land properly. The building materials had to be procured from the immediate area.

Also the neighborhood to friendly Indian tribes had been extremely important, which were needed and valued as trading partners. The set-up of a major trading post was an event. It was inaugurated with gun salutes and musket volleys. All the surrounding neighbors and Indians were invited to a great feast.

This is the way you should imagine our

„Open DAY“

to which we cordially invite you to join us.

Come to see us once again in our Trading Post in the old Schloßbruch right below the Schauenburg.

 

The Management Board

 

 

 

Copyright:Lakota Trading Post e.V.

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